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Geldanlage in Immobilien – Worauf achten?

Fragt man einen Immobilienmakler, was der wichtigste Aspekt bei einer Immobilie ist, so wird dieser mit „Lage, Lage und nochmals Lage“ antworten. Ähnlich verhält es sich, wenn man selbst eine Immobilie als Geldanlage erwerben möchte. Auch hier sollte – neben einigen anderen Aspekten – die Lage der eine der wichtigsten Eigenschaften für eine finanziell erfolgreiche Zukunft gesehen werden. Doch welche anderen Punkte beeinflussen ebenfalls die Tatsache, ob eine Immobilie als Geldanlage erfolgreich ist oder nicht?

Die Zeiten sind gut

Achten Sie auf die Lage bei Immobilien

Einen Kredit für ein Haus oder eine Wohnung bekommt man momentan recht günstig. Zudem locken staatliche Förderungen immer mehr Menschen an, die eine Immobilie als Geldanlage und oder Altersvorsorge sehen. Hat man zusätzlich noch ein wenig Geld angespart, ist die Finanzierung einer Immobilie meist problemlos möglich.

Um hier einen ersten Schritt in die richtige Richtung tun zu können, sollte man ein rein informatives Gespräch mit einem Bankberater führen. Zinsen, Gebühren und sonstige Kosten sollten hier abgeglichen werden. Hinzu kommt, dass man sich als Interessent darüber informieren sollte, in wieweit das eigene Kapital für den Ankauf einer Immobilie ausreichend ist und in welcher Höhe finanziert werden muss oder sollte.

Die Fallen beim Immobilienkauf

Erzählt der Bankberater, dass sich eine vermietete Immobilie praktisch von selbst finanziert, so sollte man von diesem Berater und der angebotenen Immobilie tunlichst die Finger lassen. Denn dies ist die größte Falle, über die man beim Immobilienkauf stolpern kann. Niemand kann garantieren, dass das gekaufte Objekt immer vermietet ist. Von anfallenden Reparaturen und Instandhaltungskosten ganz abgesehen.

Wer eine Immobilie als Geldanlage kaufen möchte, sollte an dieses Vorhaben mit unternehmerischem Geschick herangehen. Denn nur so sieht man neben den Chancen, die sich dadurch bieten, auch die Risiken.

Risiko Nummer ein: Zu viele Köche verderben den Brei

Arbeitet der Verkäufer mit Bauträgern und Vermarktungsprofis zusammen, dann steigen die Kosten für die Immobilie unnötig in die Höhe. Der Spielraum für gewinne schrumpft und somit steigt das Risiko, als Käufer ein Verlustgeschäft zu tätigen. Dies ist dann der Anfang einer Schuldenspirale, aus der man sich nur schwer befreien kann.

Darum: Immobilien kauft man nur dann, wenn man deren Wert im Vorfeld von einem unabhängigen Sachverständigen hat ermitteln lassen. Dieser kostet einige hundert Euro, die allerdings sehr gut angelegt sind. Denn nur so kann man sichergehen, dass die Bank, der Bauträger, der Vermarkter und wer auch immer nicht zu hohe Kosten auf den tatsächlichen Wert der Immobilie draufgeschlagen haben.

Risiko Nummer zwei: Die Vollfinanzierung

Bietet ein Bankberater an, die gewünschte Immobilie auch voll zu finanzieren, dann sollte man mehr als hellhörig werden. Besonders dann, wenn diese Finanzierungsmöglichkeit als seriöse Variante und voll steuerlich absetzbar angepriesen wird. Doch eine so genannte Vollfinanzierung rechnet sich nur, wenn man zu den Spitzenverdienern in Deutschland gehört. Trotz alledem würden die Mieteinnahmen im Normalfall nicht für die Tilgung der monatlichen Raten reichen. Das heißt, man zahlt von Anfang an dazu. Keine guten Voraussetzungen für ein Gelingen dieser Geldanlage.

Darum: Niemals auf eine Vollfinanzierung einlassen. Mindestens 30% Eigenkapital sollten beim Erwerb einer Immobilie vorhanden sein.

Risiko Nummer drei: Der Werteverfall

Hat man sein Geld nicht unbedingt in ein weltweit bekanntes Bauwerk investiert, so ist es gut möglich, dass die Immobilie mit den Jahren an Wert verliert. Gerne werden solche „Horrorgeschichten“ immer wieder aus dem Osten Deutschlands vermeldet. Aber weit gefehlt. Ganz Deutschland ist von diesem Werteverfall betroffen.

Darum: Immer auf die Lage und die Infrastruktur rund um die Immobilie achten. Liegt diese zentral und in einer beliebten Wohngegend? Stehen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen und Kindergärten in der nahen Umgebung zur Verfügung? Und sind genügend Parkplätze und Grünanlagen vorhanden? Achtet man auf diese Dinge, so kann man den Werteverfall der erworbenen Immobilie zumindest reduzieren und die Geldanlage lohnt sich.

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